Allgemein, Projekte

„Blaue Legende“ beim Skoutz-Award

Preisaktion zum Skoutz-Award

Dank der Hilfe der zahlreichen Fans hat es der Fantasy-Roman „Blaue Legende – Der Weg des Einen“ von André Hoff auf die Midlist des Skoutz-Awards 2019 geschafft. Noch bis zum 28.07.2019 kann darüber abgestimmt werden, welche Titel es auf die Shortlist schaffen. Ich würde mich freuen, wenn ihr „Blaue Legende“ weiterhin unterstützen würdet. Jede Stimme zählt. (Unbezahlte Werbung)

Projekte

Kalender 2019

(Werbung in eigener Sache)
Nachdem ich im letzten Beitrag über den Roman „Blaue Legende“ berichtet habe, möchte ich nun auch den Kalender „Körper, Geist und Seele 2019“ vorstellen.

Der Kalender zielt darauf ab, dass der Nutzer seine Vorhaben im Handumdrehen und mit viel Spaß umsetzen kann. Erreicht man einen Meilenstein, darf man sich seine Belohnung holen. Zudem gibt es Platz, um die eigenen Finanzen im Blick zu behalten und vielleicht sogar zu sparen. Weise Sprüche des kleinen Drachen Yeko sorgen dafür, dass auch die geistige Entwicklung nicht zu kurz kommt. Hier ein paar Einblicke:

Wer den Kalender noch pünktlich fürs nächste Jahr bestellen möchte, sollte sich sputen, denn Epubli braucht etwa 2 Wochen, um den Kalender zu verschicken. Bestellen kann man ihn hier: www.epubli.de
Auf der Seite des Autors gibt es zudem weitere Infos und einen Wandkalender gratis zum Herunterladen: www.andre-hoff.de

Projekte

Buchtipp

(Werbung in eigener Sache)

Wenn er nicht gerade Häuser baut, Windeln wechselt oder den Hund Gassi führt, schreibt mein Mann phantastische Geschichten. „Blaue Legende“ ist eines seiner Werke und wurde am 30. November veröffentlicht. Man kann den 455 Seiten langen Fantasy-Roman bei Amazon.de als Taschenbuch oder E-Book bestellen.

Es geht in dem Roman um einen jungen Krieger, der sich als Anführer behaupten und sein Volk vor dem Untergang retten muss. In die spannende Geschichte sind auch viele philosophische Elemente eingeflochten, die den Leser nachdenklich stimmen. Wer mehr über das Buch erfahren möchte, kann direkt auf der Internetseite meines Mannes schauen: www.andre-hoff.de
Dort kann auch eine Leseprobe des Romans heruntergeladen werden.

Allgemein, Übersetzen

Tag des Übersetzers

Heute ist ein Feiertag – das wissen nicht viele. Im Mittelpunkt stehen der Übersetzer und das Übersetzen. Im Jahr 1991 legte die International Federation of Translators, der weltweite Dachverband der Übersetzer, den 30. September als Tag des Übersetzers fest. Der Grund dafür ist, dass es der Todestag des Hl. Hieronymus ist, des Schutzpatrons der Übersetzer.

Allgemein, Rechtschreibung, Wissenschaftliche Arbeiten

Kunden naher/kundennaher Service

In einer Arbeit, die ich heute korrigiert habe, tauchte das Problem von Adjektiven auf, die aus Substantiv und Adjektiv zusammengesetzt sind. Der Student ließ sich durch das Substantiv in die Irre führen und schrieb „Anwender nahe Systeme“ und „Produktions nahe Landschaften“. Hier gilt allerdings wie bei allen Adjektiven, dass sie klein- und zusammengeschrieben werden: anwendernahe Systeme, produktionsnahe Landschaften. Dies gilt auch für Adjektive wie tierfreundlich, wassertauglich oder wasserfest.

Allgemein, Rechtschreibung

Zusammen- und Getrenntschreibung bei Verben

Ein häufiger Rechtschreibfehler auf Wortebene ist die Zusammen- und Getrenntschreibung von Verben. Dies bereitet Studenten oft Schwierigkeiten. So kann eine solche Formulierung zum Fallstrick werden: „Im Allgemeinen lässt sich fest halten, dass“

Wie kann man aber wissen, ob ein Verb zusammen- oder getrennt geschrieben wird? Es gibt dafür bestimmte Merkhilfen (Ausnahmen gibt es immer):

Getrennt geschrieben werden Verbindungen aus

Verb + Verb,  z.B. spazieren gehen

Verb+Partizip (erkennt man am ge-), z.B. kennen gelernt

Nomen+Verb, z.B. Ski fahren (nicht jedoch wenn sie als Substantive gebraucht werden, das Skifahren)

Zusammengeschrieben werden

einige Verbindungen aus Adjektiv und Verb, z.B. das oben genannte festhalten und Verbindungen aus Partikel und Verb  z.B. angehen

Verwirrung stiftet auch diese Frage: Warum wird zusammenschreiben zusammengeschrieben und getrennt schreiben getrennt geschrieben? Logisch erscheint es nicht, doch es wurde festgelegt: zusammenschreiben besteht aus Adverb+Verb (diese werden ebenfalls zusammengeschrieben), getrennt schreiben besteht aus Partizip+Verb (diese Verbindung wird getrennt geschrieben).

Wer sich noch mehr zum Thema informieren möchte, findet auf der Internetseite des Wörterbuchverlages Duden viele Hinweise, unter anderem hier: http://www.duden.de/sprachwissen/newsletter/Duden-Newsletter-121110

Allgemein, Wissenschaftliche Arbeiten, Wortwahl

Fehler im ersten Satz

Nichts ist ärgerlicher, als in seiner wissenschaftlichen Arbeit direkt im ersten Satz einen Fehler zu entdecken. So auch bei diesem Studenten: „XYs Qualität als charistmatischer Herrschaft wird immer wieder betont (…)“. Als Korrektorin ist mir bewusst, dass es sich hier um einen typischen Flüchtigkeitsfehler handelt, der daraus resultiert, das in der Arbeit häufig der Begriff „charismatische Herrschaft“ verwendet wird. Hier jedoch wird eindeutig das Wort „Herrscher“ gemeint.

Da einem als Autor solche Fehler meistens nicht auffallen, ist es immer zu empfehlen, Texte von Probelesern und Korrektoren prüfen zu lassen.

Allgemein, Wortwahl

Umso und desto

Es sind die kleinen Dinge, die oft die größten Schwierigkeiten bereiten. So habe ich in Arbeiten häufig die Unsicherheit bei der Verwendung der Formulierung mit „umso“ und „desto“ erlebt.

Der häufigste Fehler in dieser Hinsicht ist dieser: „Umso größer der Faktor gewählt wird, desto größer wird der angezeigte Ausschnitt.“

Das ist kein korrektes Deutsch, da der Korrelat (Partnerwort) von „desto“ nicht „umso“ ist, sondern „je“. Die richtigen Verbindungen sind daher: „je…, desto“ und „je…, umso“.

Der Satz lautet richtig: „Je größer der Faktor gewählt wird, desto größer wird der angezeigte Ausschnitt.“

 

Allgemein, Wissenschaftliche Arbeiten

Die Gender-Frage

In der heutigen Zeit, in der Frauen und Männer gleichberechtigt sind, tritt häufig die Frage nach Gleichberechtigung in der Sprache auf. In der Sprache werden meistens die grammatisch maskulinen Formen als die neutrale, allgemeine Form verwendet. Davon fühlen sich aber einige Frauen diskriminiert, daher suchen viele Studenten und Wissenschaftler nach Formen, die auch das weibliche Geschlecht eindeutig einschließen.

Es gibt dafür verschiedene Lösungen. So kann man sich zum Beispiel dafür entscheiden, alle Berufsbezeichnungen immer konsequent in beiden Geschlechtsformen anzugeben, z. B. Mitarbeiter/‑innen. Das ist allerdings nur dann zu empfehlen, wenn man über die gesamte Arbeit konsequent darauf achtet, dass wirklich alle Bezeichnungen in diesen zwei Formen auftreten, sonst tritt eine Inkonsequenz auf, die das Gesamtbild der Arbeit stört.

Feministinnen entscheiden sich manchmal für die zweite Lösung: alle Bezeichnungen nur in der weiblichen Form hinschreiben, z. B. Mitarbeiterinnen. Ich persönlich sehe diese Lösung kritisch, da hier wiederum eindeutig das männliche Geschlecht diskriminiert wird.

Die dritte Lösung ist einfach und elegant. Es wird weiterhin in der allgemein als neutral empfundenen maskulinen Form geschrieben und fügt in der Einleitung oder in einer Fußnote die kleine Anmerkung an, dass die maskuline Form beide Geschlechter gleichermaßen einschließt.

 

Allgemein, Rechtschreibung

Aufgehängt oder aufgehangen?

Dies ist eines der Wörter, die regelmäßig für Unsicherheiten sorgen. Plötzlich fragt man sich, ob es nun „Sie hat die Wäsche aufgehängt“ oder „Sie hat die Wäsche aufgehangen“ heißt.

Woher kommt das Problem? Es gibt zwei Verben „hängen“.

Es gibt einmal das transitive Verb „hängen“ und einmal das intransitive Verb „hängen“. Damit ist die Verwirrung komplett.

Erst einmal zur Worterklärung:

Transitive Verben haben ein Akkusativobjekt. Ein gutes Beispiel ist „lieben“, denn es gibt einen, der liebt, und jemanden oder etwas, das geliebt wird: „Der Hund liebt sein Herrchen.“

Intransitive Verben hingegen haben kein Akkusativobjekt. Ein Beispiel dafür ist „sterben“, denn man stirbt immer allein: „Die Katze stirbt.“

Wenn es also das transitive Verb „hängen“ ist, handelt es sich um ein regelmäßiges Verb: hängen – hängte – gehängt.

Handelt es sich um das intransitive „hängen“, ist es ein unregelmäßiges Verb: hängen, hing, gehangen.

Ein etwas makabres Beispiel:

Der Mann hat sich aufgehängt. (transitiv, da „sich“ als Akkusativobjekt fungiert)

Er hing dort eine Woche. (intransitiv)

Er hätte dort noch lange gehangen, wenn ihn ein Spaziergänger nicht gefunden hätte. (intransitiv)

Ein weniger makabres Beispiel:

Sie hängte die neue Lampe auf. (transitiv, da Lampe ein Akkusativobjekt ist)

Die alte Lampe hing im Wohnzimmer zehn Jahre. (intransitiv)